bionic surface technologies eröffnet neues Büro

Graz. 7. April 2016. Die Ingenieure von bionic surface technologies sind Spezialisten auf dem Gebiet der Forschung an Oberflächen und der Simulation von Strömung. Das 2009 von den beiden TU Graz Absolventen Peter Leitl und Andreas Flanschger gegründete Unternehmen ist den Kinderschuhen, mit denen es durch die Gründung im Science Park Graz gegangen ist, längst entwachsen. Durch die wachsende Zahl an Projekten aus dem In- und Ausland, zahlreiche europaweite Forschungskooperationen, und durch die mittlerweile auf dreizehn gestiegene Mitarbeiteranzahl, wurde die Suche nach einem neuen Büro notwendig. Fündig wurde man schließlich in der Steyrergasse, Ecke Münzgrabenstraße, einer ehemaligen Bankfiliale.

v.l.n.r.: Dr. Andreas Marn, Mag. Siegfried Nagl, DI Peter Leitl, Dr. Andreas Flanschger, Mag. Viktor Larissegger und Mag. Bernhard Weber (Foto: bionic surface technologies)

Der Standort zeichnet sich nicht nur durch die Nähe zur TU Graz und zur Innenstadt aus, sondern auch durch die Ausstattung mit einem Tresorraum im Keller.

Andreas Flanschger

Geschäftsführer

„Der Standort zeichnet sich nicht nur durch die Nähe zur TU Graz und zur Innenstadt aus, sondern auch durch die Ausstattung mit einem Tresorraum im Keller“, freut sich Geschäftsführer Andreas Flanschger. Wofür dieser bei den Strömungssimulationen zum Einsatz kommt, lässt er offen. Aus dem Keller vernimmt man jedenfalls das Surren von Hochleistungsrechnern, mit denen die Berechnungen durchgeführt werden.

„Mithilfe unseres selbst entwickelten und patentierten Berechnungsalgorithmus können wir durch die Anwendung von Riblets – das sind nanostrukturierte Rillen, abgeschaut von der Haut des Haifischs – den Strömungswiderstand von Flugzeugen, Autos, sowie zahlreichen Anwendungen im Bereich Sport und Industrie um bis zu 8% senken. Im Sport entscheiden oft Millisekunden und in der Luftfahrt bringt die gesteigerte Effizienz unseren Kunden den entscheidenden Vorteil“, erklärt der technische Geschäftsführer Peter Leitl.

Die Struktur der Riblets (Haifischhaut) ermöglicht – bei richtig ausgelegter Anwendung von bionic surface technologies – eine signifikante Reduktion des Strömungswiderstands in zahlreichen technischen Anwendungen.

Die Idee, Phänomene aus der Natur auf die Technik zu übertragen, hat eine lange Geschichte, der Menschheit eine Vielzahl technologischer Fortschritte beschert und auch einen Namen: Bionik. Sie ist somit auch Namensgeberin für bionic surface technologies. (Foto: Jürgen Hansohm / pixelio.de, bionic surface technologies, Red Bull Content Pool)

Riblets auf dem Flügel eines Red Bull Air Race Fliegers. Wie so oft ist es die Erforschung eines Produkts im High-End-Bereich und Spitzensport, die einer Entwicklung den Weg in die alltägliche Anwendung ebnet: Mittelfristig wird an einem Einsatz in der zivilen Luftfahrt gearbeitet. (Foto: Red Bull Content Pool)

Den Shark-Skin-Effekt erlebten bei der Eröffnung des neuen Büros zahlreiche geladene Gäste, darunter Bürgermeister Siegfried Nagl, Science-Park Geschäftsührer Bernhard Weber, sowie WKO-Regionalstellengeschäftsführer Viktor Larissegger und TU-Professor Dr. Andreas Marn.

Für alle zu sehen ist der Shark-Skin-Effekt am 24. April beim Red Bull Airrace in Spielberg. Mittlerweile vertrauen fünf Piloten auf das aerodynamische Know-how aus der Grazer Innenstadt.

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