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Die Optimierung von einzelnen Komponenten mittels Strömungssimulation ist heutzutage nicht mehr nur im Motorsport wie zum Beispiel dem Red Bull Air Race oder den Deutschen Tourenwagenmasters, kurz DTM, Gang und gebe, sondern auch im Hochleistungssport wie dem Radfahren oder Skispringen.

Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, beschreibt sehr gut den Wandel in den diversen Sportarten hin zur Produktoptimierung, um eine Effizienzsteigerung zu erreichen: „Heute wirkt die Tour [de France] wie die Formel 1 des Radsports: Im Windkanal getestetes Material, perfekt vorbereitete und abgeschirmte Athleten – alles scheint berechnet.“
Bei gleichen körperlichen Voraussetzungen entscheidet immer öfter das perfekte Sportmaterial und dieses scheint nicht nur berechnet, sondern ist es auch.
Durch Berechnungen in CFD leistet bionic surface technologies einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Effizienz der Sportgeräte und damit zum Erfolg der Athleten.
Ein Hauptaugenmerk liegt dabei wohl auf der Aerodynamik: viele Sportler müssen bei hohen Geschwindigkeiten gegen enorm hohe Windwiderstände ankämpfen.

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Marcel Kittel, mehrfacher Tour de France Etappensieger war in die Entwicklung ebenso involviert. Das Ergebnis: eine perfekte Zusammenarbeit und ein perfektes Produkt.

Da oft die gleichen körperlichen Voraussetzungen herrschen, investieren viele professionelle Sportler in aerodynamische Tests und versuchen, das Beste aus ihrem Material herauszuholen, um den ausschlaggebenden Vorteil für sich zu gewinnen.

Ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig innovative Ideen im Bereich der Aerodynamik sind, ist der Radsport, wo der Radfahrer und sein Fahrrad durch den Luftstrom gehindert wird. Nur durch das Bilden einer stromlinienförmigen Einheit tritt der geringste Fahrwiderstand auf, welcher entscheidend für den Sieg ist.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung bildet das Benutzen eines aerodynamischen Helmes, auch Aerohelm genannt, an dessen (Weiter-)Entwicklung die Firma UVEX sehr interessiert ist.
In Zusammenarbeit mit UVEX konnte bionic surface technologies daher durch die Verwendung von numerischer Strömungsdynamik aufzeigen, welche Bereiche der Fahrradhelme aerodynamisch optimierbar sind.
Dabei wurden die auf den Radfahrer wirkende Kräfte einmal ohne Helm und dann mit zwei verschiedenen Helmen im Windkanal analysiert.
Das Ergebnis zeigte auf, dass nicht nur der Helm an sich eine große Rolle spielt, sondern auch die Position dessen, sowie die Kopfstellung des Radfahrers.
Zusätzlich dazu wurde ein dreidimensionaler Scan des Radfahrers und des Aerohelms angefertigt für die anschließende Simulation mit CFD.

Dies bedeutet weniger Widerstand für den Radfahrer und in weiterer Folge eine Erhöhung der Geschwindigkeit und Krafteinsparungen.
Aus den verbesserten Prototypen von bionic surface technologies entwickelte die Firma UVEX einen neuen Aerohelm: den UVEX race 6, welcher durch eine ausgeklügelte Bauweise und verbesserten Ergebnissen im Windkanaltest besticht.
Zusätzlich ist die Belüftung des race 6 optimiert worden, sodass der Radfahrer ein angenehmes Tragegefühl erleben kann.

Durch die Berechnung mit CFD wurde die Identifikation von Ablösezonen und Staupunkten möglich. An diesen Staupunkten kann die Luft nicht optimal strömen – es wird somit ein Druckwiderstand erzeugt, gegen den der Radfahrer zusätzlich ankämpfen muss. Damit büßt der Radfahrer an Energie, Geschwindigkeit oder Beidem ein.
Auch die Helminnenströmungen und der Wärmetransport wurden berücksichtigt, sodass zusätzlich zu der verbesserten Aerodynamik auch eine optimale Kühlung des Radfahrers garantiert wird.

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